Flugblatt für Bernau

Bei der Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse am Paulus-Praetorius-Gymnasium ist jedes Jahr auch die Bundeswehr mit ihrem Info-Truck anzutreffen. Um die BesucherInnen der Veranstaltung über die Risiken und Nebenwirkungen einer Anstellung als Soldat oder Soldatin aufzuklären, wurde das folgende Flugblatt verteilt.

Nachtrag: Aktionsbericht auf Indymedia

Bundeswehr – Ein todsicherer Job


Auch dieses Jahr steht er zur Ausbildungsbörse wieder auf dem Schulhof: Der große blaue Truck mit dem Eisernen Kreuz. Die Bundeswehr gibt sich alle Mühe, zwischen all den Unternehmen und Unis besonders aufzufallen.
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Wehrt euch!

Bundeswehr raus aus der Schule!

Krieg tobt auf der Welt: in Afghanistan, Irak, Kosovo und vielen andere Regionen, die in der Öffentlichkeit kaum Erwähnung finden. Die deutsche Bundeswehr mischt kräftig mit und sucht für diese neuen Herausforderungen junge Menschen, die bereit sind, ihr Leben einer Sache hinzugeben, die das Sinnbild von Rassismus, Diskriminierung, Sexismus und Ausbeutung ist.

Mit strahlenden Gesichtern uniformierter SoldatInnen auf riesigen Hochglanzpostern soll darüber hinweggetäuscht werden. Komm zur Bundeswehr! Werde Offizier der Luftwaffe! Kämpfe für dein Vaterland! Liebe deine Heimat!

Inzwischen heißt es an den meisten deutshen Schulen mindestens einmal im Jahr: Der/die JungendoffizierIn ist da. Der/die erzählt euch mal was über die Bundeswehr, wie man da arbeitet und wie das alles funktioniert. Ihr dürft auch Fragen stellen – aber bitte übertreibt‘s nicht, ja? (mehr…)

Hochamt für den Krieg

Die 94 Jugendoffiziere der Bundeswehr nutzen jede Gelegenheit, um Nachschub für die Einsatzarmee zu beschaffen

Bildungsmesse nennt sich die »Didacta«, die noch bis Samstag in den neuen Stuttgarter Messehallen stattfindet. In Wahrheit ist sie eine Rekrutierungsmesse für die Bundeswehr, ein Hochamt für den Krieg.

Vor Jahren schon hatte die Bundeswehr einen Riesenstand auf der Leipziger Buchmesse erobert, gleich neben den Kinder- und Jugendbüchern. Mit Kriegsspielen wurden die jungen Messebesucher von den sogenannten Jugendoffizieren in Uniform agitiert. Schriftsteller und Verleger protestierten gegen diesen Versuch, die Buchmesse in eine Militärmesse umzuwandeln. Das Deutsche PEN-Zentrum intervenierte wiederholt bei der Messeleitung, bei Demonstrationen vor dem Bundeswehrstand wurde der Geschäftsführer dieser Zeitung zusammengeschlagen und in Handschellen abtransportiert. Mit im Einsatz zivil verkleidete Feldjäger der Bundeswehr, sie dürfen — laut Gesetz – nur innerhalb eines militärischen Sicherungsbereiches losgelassen werden. Als »Kettenhunde« waren sie schon unter den Nazis die brutalste Truppe, die zahlreiche Kameraden an den Galgen brachte. (mehr…)



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